Ich hatte nun heute endlich auch einmal die Gelegenheit, mir Googles neuesten Streich anzugucken. Auf den ersten Blick macht der Browser einen sehr übersichtlichen, schnellen und durchdachten Eindruck. Was soll ich noch weiter zu den positiven Aspekten sagen?
Natürlich ist ein wenig gesunde Skepsis angebracht, wenn Google Software auf den Markt wirft. So ganz uneigennützig werden sie das ja nicht tun. Ich gehöre prinzipiell zwar nicht zu den Google-Kritikern (ja, ich nutze sogar Google Mail!
), aber dass mein Browser permanent nach Hause telefoniert hinterlässt einen faden Beigeschmack. Scheinbar wird aber auch in diesem Fall nichts so heiß gegessen, wie es von vielen wieder gekocht wird.
Im Blog von Matt Cutts habe ich Folgendes gelesen:
- Chrome sendet keine Daten an Google, wenn man normal durch das Web surft
- Chrome sendet Daten für Keyword Suggestions – das kann man aber deaktivieren
- Chrome sendet standardmäßig keine Fehlerprotokolle an Google
- Chrome fragt automatisch Vorschläge ab, wenn eine nicht aussagekräftige (<512 bytes) 404-Seite gefunden wird – auch das ist deaktivierbar
- Chrome sucht automatisch nach Updates
- Chrome lädt automatisch Listen mit gefährlichen Webseiten – ebenso wie Firefox3!
- Chrome lädt Wörterbücher in der Sprache, in der es installiert ist
Meine leichten Zweifel sind damit ausgeräumt – vielleicht bin ich einfach zu vertrauensselig? Unter Umständen wird ja in der nächsten Zeit der Quellcode (
Chrome ist OpenSource!) mal komplett durchleuchtet…
Ach so: Jetzt fehlt nur noch eine Mac-Version – und zwar schnell! Windows ist bei mir nur zum Spielen installiert…