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Browservergleich: HTC (Android) vs. Mercury (iPhone)

Donnerstag, 10. Februar 2011 | Autor:

Aus aktuellem Anlass (liebe Grüße an Max) habe ich mir Gedanken zu einem kleinem Browservergleich gemacht. Dabei habe ich mir auf einem HTC Desire HD (Android 2.2) den Standard-Browser (Webkit-Basis, von HTC optimiert) ausgesucht und mich auf dem iPhone 4 (iOS 4.2.1) für Mercury entschieden. Ich habe mich bewusst für den HTC Browser (und nicht für z.B. Dolphin HD) entschieden, da dieser Browser “der beste und schnellste mobile Browser der Welt” sein soll – oder Max? ;-)

Da beide Browser auf Webkit basieren, habe ich bei den unterstützten Features mit keinen großen Unterschieden gerechnet. Ein Aufruf von HTML5Test hat jedoch für Mercury ein Eregebnis von 196/300 ergeben, während sich HTC mit 176/300 begnügen muss. Interessant finde ich, dass selbst ein aktueller Firefox (3.6.13) auf einem Desktop-PC nur auf 139/300 Punkte kommt. Auch im Acid3-Test muss sich HTC dem Mercury Browser geschlagen geben: Das Ergebnis lautet 100/100 zu 93/100. Von der reinen Technologieseite ist HTC also nicht ganz auf dem aktuellen Stand. Man muss fairerweise zwar erwähnen, dass es auf Android möglich ist, Flash-Inhalte darzustellen – aber wer braucht wirklich Flash?

Für die Geschwindigkeit habe ich  als erstes einen Animations-Benchmark ausprobiert. Das iPhone erreicht hier gerade einmal ~3.5-4 fps, während das HTC mit 7.5-8 fps auf und davon zieht. Dann habe ich mir  noch SunSpider Benchmark (0.9.1) und Google V8 Benchmark (v6) angeguckt. 6180.6ms zu 9581.8ms und 270 zu 71.6 – in beiden Fällen setzt sich HTC durch. Die Ergebnise sind jedoch wohl eher hardware- als browserbedingt zu verstehen – in alternativen Browsern lagen die Ergebnisse jeweils auf den Geräten im gleichen Bereich. Ich vermute stark, dass die Webkit-Enginge für beide Browser gleich stark (schnell) ist, aber die Betriebssystem-Architektur und die Hardware dann den Unterschied machen. Um das verifizieren zu können, müsste man jedoch den HTC Browser auf iPhone testen können – und das ist bekanntlich eher unmöglich. Im CSS Benchmark liegt übrigens Mercury mit ~60ms zu ~79ms vor HTC – aber was sagt das schon aus?

Zuletzt habe ich noch beide Geräte direkt nebeneinander gelegt und zeitgleich zufällig ausgewählte URLs (natürlich über dieselbe WLAN-Verbindung) laden lassen. Die beiden Browser lagen dabei jedoch stets dermaßen eng beisammen, dass ich da wirklich keinen Sieger küren kann. HTC hatte in vielen Fällen zwar als erstes “ein Bild” (also ein “Gerüst” der Webseite), aber bis alle Elemente geladen waren, hat auf beiden Geräten in etwa gleich lange gedauert.

In der Bedienung komme ich mit dem Handling des iOS viel besser zurecht – und auch Mercury hat sich in meiner Gunst als Browser gegen den Standard-Safari durchgesetzt. Trotzdem kann ich auch Android einiges abgewinnen – und ich bin mir sicher, dass sich in absehbarer Zeit Android durchsetzen könnte, wenn die Oberfläche und Usability sich weiter so positiv entwickelt. Aber das hat schon nichts mehr mit einem Browservergleich zu tun und ist auch ein ganz subjektives Gefühl. ;-)

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Warum wird der IE6 immer noch genutzt?

Freitag, 28. August 2009 | Autor:

Eine repräsentative Umfrage hat die Wahrheit ans Licht gebracht. Sehr schön! :)

(Gefunden bei webthreads.de)

realreasonuseie6

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Google Chrome 1.0: “out of beta”

Freitag, 12. Dezember 2008 | Autor:

Der Datenschützer und Moralapostel schlimmster Albtraum Alptraum ist nach einer ungefähr 100 tägigen Betaphase offiziell in Version 1.0 veröffentlicht worden.

Laut Google haben sich in der finalen Version noch einmal Stabilität und Geschwindigkeit verbessert (JavaScript bis zu 1,5x schneller als in der Beta-Version).

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Dreifach-Browser verfügbar

Donnerstag, 27. November 2008 | Autor:

Die Japaner sind ja Meister darin, auf wenig Raum viel Funktionen unterzubringen – das war wahrscheinlich auch der Grund, warum die Softwareschmiede Lunascape jetzt einen Browser auf den Markt gebracht hat, der gleich alle drei großen Rendering-Engines Gecko (Firefox), Trident (Internet Explorer) und Webkit (Safari, Google Chrome) mitbringt.

Nach eigenen Angaben sollen sich bereits über 10 Millionen Besucher den Browser heruntergeladen haben. Laut SunSpider JavaScript  Benchmark bringt der Lunascape Web Browser auch noch mal eben die schnellste JavaScript Engine mit – ich bin gespannt und werde das einmal testen. ;-)

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Erster Blick auf Google Chrome

Donnerstag, 4. September 2008 | Autor:

Ich hatte nun heute endlich auch einmal die Gelegenheit, mir Googles neuesten Streich anzugucken. Auf den ersten Blick macht der Browser einen sehr übersichtlichen, schnellen und durchdachten Eindruck. Was soll ich noch weiter zu den positiven Aspekten sagen? ;-)

Natürlich ist ein wenig gesunde Skepsis angebracht, wenn Google Software auf den Markt wirft. So ganz uneigennützig werden sie das ja nicht tun. Ich gehöre prinzipiell zwar nicht zu den Google-Kritikern (ja, ich nutze sogar Google Mail! ;-) ), aber dass mein Browser permanent nach Hause telefoniert hinterlässt einen faden Beigeschmack. Scheinbar wird aber auch in diesem Fall nichts so heiß gegessen, wie es von vielen wieder gekocht wird.

Im Blog von Matt Cutts habe ich Folgendes gelesen:

  • Chrome sendet keine Daten an Google, wenn man normal durch das Web surft
  • Chrome sendet Daten für Keyword Suggestions – das kann man aber deaktivieren
  • Chrome sendet standardmäßig keine Fehlerprotokolle an Google
  • Chrome fragt automatisch Vorschläge ab, wenn eine nicht aussagekräftige (<512 bytes) 404-Seite gefunden wird – auch das ist deaktivierbar
  • Chrome sucht automatisch nach Updates
  • Chrome lädt automatisch Listen mit gefährlichen Webseiten – ebenso wie Firefox3!
  • Chrome lädt Wörterbücher in der Sprache, in der es installiert ist
Meine leichten Zweifel sind damit ausgeräumt – vielleicht bin ich einfach zu vertrauensselig? Unter Umständen wird ja in der nächsten Zeit der Quellcode (Chrome ist OpenSource!) mal komplett durchleuchtet…

Ach so: Jetzt fehlt nur noch eine Mac-Version – und zwar schnell! Windows ist bei mir nur zum Spielen installiert…

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