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Ankunft in Paihia

Mittwoch, 30. November 2011 | Autor:

Heute früh ging um 06.15 Uhr der Wecker, damit ich rechtzeitig an der Bushaltestelle in der Nähe von Britomart sein konnte. Von dort ging es mit dem Bus weiter nach Paihia, wo ich nun die nächsten Tage verbringen werde. Das Busunternehmen heißt übrigens “Naked Bus” – interessanter Name, oder? Die sind auf jeden Fall sehr günstig, so konnte ich für knapp 15 EUR die 230 Kilometer zwischen Auckland und Paihia zurücklegen.

Nach vier Stunden Fahrt war ich dann angekommen und leider hat sich das Wetter seit den frühen Morgenstunden nicht mehr so wirklich verändert: Grau und windig, aber wieder mit recht angenehmen Temperaturen. Ich kann jedenfalls im leichten Pullover draußen auf der Terasse vom Hostel sitzen und diese Zeilen tippen. ;) Morgen und übermorgen soll es jedenfalls besser werden.

So viele Fotos habe ich heute auch nicht gemacht, daher kann ich auch jeweils etwas dazu schreiben:

30-Nov-2011 09:46, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, 0.001 sec, ISO 80
30-Nov-2011 09:46, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, 0.001 sec, ISO 80

(Ein wenig Heimat am anderen Ende der Welt / Der wunderbare Rastplatz auf halber Strecke nach Paihia)

30-Nov-2011 09:56, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, 0.005 sec, ISO 80
30-Nov-2011 09:56, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, 0.005 sec, ISO 80

(Zwei Eindrücke von unterwegs)

Das Hostel war schnell gefunden und ich bin sofort hoch ins Zimmer gegangen:

30-Nov-2011 12:20, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, 0.067 sec, ISO 80
30-Nov-2011 12:21, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, 0.042 sec, ISO 80

Vier Betten, aber im Moment sind (mit meinem) nur zwei belegt. Meine Zimmenachbarin ist eine ältere Kanadierin, die sehr gesprächig und hilfsbereit ist, aber scheinbar die Angewohnheit hat, alle 10 Minuten ins Zimmer zu kommen, etwas zu erledigen und dann wieder zu gehen. Doch dazu gleich mehr. ;)

Als erstes bin ich mal ein paar Meter durch die “Stadt” (eher durch das Dorf) gelaufen und habe mich dann kurzerhand dazu entschieden, aufs Fahrrad zu wechseln. Zum Service des Hostels gehören kostenlose Fahrräder und man muss nur darauf achten, dass man den ebenfalls kostenlos zur Verfügung gestellten Fahradhelm trägt, das ist hier gesetzlich vorgeschrieben. Ich bin dann zu den Waitangi “Treaty Grounds” gefahren, wo der erste Vertrag zwischen Māori und Pākehā (das ist das Māori Wort für die europäischen Siedler) geschlossen wurde. Heute habe ich nur einen Info-Flyer mitgenommen, aber ich glaube, dass ich mir morgen mal das komplette Kulturprogramm da gebe. ;)

Nach meiner Rückkehr habe ich noch kurz versucht, mich im großen Aufenthaltsraum etwas mit Lesen zu beschäftigen, aber meine Augen fielen mir immer wieder zu – keine Ahnung, ob das immer noch am Jetlag liegt (ich habe eigentlich das Gefühl, dass ich den überwunden habe) oder daran, dass die letzten beiden Tage in Auckland ja doch recht wenig mit Erholung zu tun hatten? Ich bin dann mal für eine Stunde aufs Zimmer ins Bett gewechselt – und wurde da (siehe oben) immer wieder kurz gestört. Das war aber nicht weiter schlimm, sonst hätte ich vielleicht den Abend komplett verschlafen. Stattdessen bin ich dann noch einmal ein ganzes Stück gelaufen und war etwas einkaufen – ich wollte ja nicht jeden Tag zu US-Fastfoodketten gehen. ;) Gesehen habe ich hier davon auch keine, stattdessen gab es heute “Fish and Chips” – yeah! :D Tipp am Rande: Niemals Fish and Chips am Strand essen, die muss man dann mit aller Gewalt gegen Möwen verteidigen. Die Viecher sind echt frech und lungerten gleich dutzendweise um mich herum.

So, abschließend noch einmal ein paar Fotos (inkl. Abendessen mit meiner ersten Kiwi-Frucht! ;) ) und das war es dann auch schon für heute:

30-Nov-2011 13:40, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, 0.002 sec, ISO 80
30-Nov-2011 19:04, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, 0.004 sec, ISO 80
30-Nov-2011 19:14, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, 0.004 sec, ISO 80
30-Nov-2011 19:14, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, 0.003 sec, ISO 80
30-Nov-2011 19:15, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, 0.002 sec, ISO 80
30-Nov-2011 19:36, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, 0.006 sec, ISO 80
30-Nov-2011 19:50, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, 0.042 sec, ISO 80
30-Nov-2011 20:00, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, 0.067 sec, ISO 200

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220 Meter über Auckland

Dienstag, 29. November 2011 | Autor:

Heute muss ich mich mal etwas kürzer fassen – ich sollte nämlich eigentlich schon im Bett liegen und schlafen, weil es morgen schon recht früh weiter geht. Um 8 Uhr fährt mein Bus nach Paihia in der Bay of Islands. Das soll touristisch zwar sehr bekannt (um nicht zu sagen: manchmal etwas überlaufen) sein, aber eine gut ausgebaute Touri-Infrastruktur mit vielen Anlaufstellen ist ja vielleicht auch nicht allzu verkehrt.

Mein heutiger Tag bestand zunächst wieder aus einer kleinen Zugfahrt und einem anschließenden Besuch im Auckland Museum. Da kann man auf drei Etagen allerlei Wissenswertes über die (sehr kurze) Geschichte Neuseelands erfahren, die so richtig erst in den 1840er Jahren losging. Selbst die Ureinwohner (Māori) kamen “erst” ca. 800 Jahre vorher her. Interessant fand ich übrigens auch, dass Neuseeland als einziges Land der Erde keine einheimischen Säugetiere (bis auf – handgezählte! – zwei Fledermausarten) vorzuweisen hat. Das liegt natürlich an der abgelegenen Lage – alle Tiere kamen erst mit den Siedlern hierher. Hier gab es nur einheimische Vögel, und davon sogar reichlich – allen voran die weltbekannten Kiwis. Die dritte Etage stand im Zeichen der “Scars of war”, also der “Wunden des Krieges”. Für ein sehr friedliebendes Volk waren die Neuseeländer recht oft in Kriege verwickelt: Zunächst in eigener Sache (Siedler gegen Māori) und danach bspw. noch, wenn ihre Majestät die Commonwealth-Staaten aufgerufen hat (Südafrika, 1. Weltkrieg, 2. Weltkrieg). Vor allem der erste Weltkrieg ist hier viel präsenter als der zweite; das liegt daran, dass Neuseeland 1914 gerade einmal 1 Mio. Einwohner hatte – und 100.000 (!) wurden nach Europa verschifft, um hauptsächlich an der Westfront in Frankreich gemeinsam mit den Briten zu kämpfen. Davon kehrten ungefähr 20.000 nicht wieder heim – das war gemessen an der geringen Gesamtbevölkerung natürlich sehr prägend für das Land.

Doch genug der Kriege – nach dem Museum bin ich noch durch den umliegenden Park gelaufen und stand auf einem der zahlreichen (ca. 40) Vulkane, die es hier gibt. Das liest sich vielleicht interessant, aber in der Realität war es einfach nur ein kleiner Hügel. Die ganze Gegend hier ist vulkanisch ein echt heißes Pflaster (im wahrsten Sinne des Wortes) und irgendwann in den nächsten 5.000 Jahren muss es statistisch gesehen mal wieder so weit sein. Ich hoffe nur, dass ich dann nicht gerade wieder oben drauf stehe. ;)

Zu Fuß ging es weiter zur K’ Road (wie sie hier nur genannt wird – Karangahape Road ist den meisten wohl zu umständlich ;) ), wo sich Restaurant an Café an Nachtclub an Kiosk reiht – und dann wieder von vorne. Das erinnert ein bisschen an St. Pauli (sogar ein paar “eindeutige” Nachtclubs sind dabei), aber nicht annähernd so groß und auch viel “sauberer”. Der sehr hohe Anteil an Asiaten in Auckland ist gerade im Innenstadtbereich kaum zu übersehen. Ich habe noch nie so viele Schilder mit Japanese, Korean und Chinese Food wie hier gesehen! Deren Essen muss ich bei Gelegenheit noch einmal probieren, heute habe ich mich dann aber doch (sicherheitshalber) wieder an American Fastfood gehalten und bin bei Wendy’s eingekehrt – das muss man ja auch mal probieren. :)

Nach der Stärkung folgte dann mein persönliches Highlight des Tages, als ich den Auckland SkyTower erklommen habe. Gut, der Aufzug hat mir etwas geholfen und mich in knapp 40 Sekunden auf die erste Aussichtsebene in 186 Meter Höhe gebracht. Wer will, kann allerdings für 3$ extra noch auf 220 Meter hoch – da habe ich nicht lange gezögert und sehr lange die schöne Aussicht genossen und viele Fotos geschossen – eine kleine Auswahl anbei  (einfach nur das Album anklicken, dann werden die einzelnen Fotos angezeigt).

Den Abend habe ich dann mit meinen Gastgebern im Wohnzimmer verbracht und viel über Europa geredet. Erwähnte ich, dass Janet eine in Kanada geborene holländische Kiwi ist? Nein? Gut, dann eben jetzt. ;) Auf jeden Fall habe ich die kurze Zeit hier sehr genossen und freue mich, dass ich so nette Gastgeber hatte. :)

So – ich habe doch wieder mehr geschrieben, als ich eigentlich wollte. Jetzt kommen nur noch die Fotos des heutigen Tages und dann muss ich fix meinen Rucksack zusammenpacken, bevor es für mich wieder “Gute Nacht” heißt.

Auckland, Day 2Auckland, Day 2Nov 28, 2011Photos: 70

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Ankunft und Auckland zu Fuß

Montag, 28. November 2011 | Autor:

Zunächst einmal kann ich noch Fotos vom Hinflug nachreichen:

26-Nov-2011 08:24, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, 0.05 sec, ISO 80
26-Nov-2011 10:12, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, 0.067 sec, ISO 80
26-Nov-2011 21:21, Canon Canon EOS 400D DIGITAL, 6.3, 31.0mm, 0.017 sec, ISO 400

(Wartebereich vom Flughafen Dubai / Das “ice” System von Emirates / “Mein” Flugzeug)

Das Entertainment-System ist ein echtes Highlight. Man kann nicht nur aus unzähligen und ganz aktuellen Filmen, Serien oder CDs wählen, sondern sich auch jederzeit Bilder einer der beiden Kameras (in Flugrichtung / mit Blick nach unten) oder Fluginformationen (bspw. aktuelle Weltkarte mit Position, zurückgelegten Kilometern, Restflugzeit bis Ankunft etc.) anzeigen lassen. Langeweile hatte ich keine, mir hat tatsächlich “nur” der begrenzte Platz etwas Kummer bereitet.

Und so wohne ich:

28-Nov-2011 20:02, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, 0.042 sec, ISO 80
28-Nov-2011 20:05, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, 0.067 sec, ISO 160
27-Nov-2011 04:27, Canon Canon EOS 400D DIGITAL, 4.0, 18.0mm, 0.025 sec, ISO 400
27-Nov-2011 04:27, Canon Canon EOS 400D DIGITAL, 5.0, 18.0mm, 0.013 sec, ISO 400

(Straßenansicht / Hausansicht / Mein Zimmer)

Heute mittag bin ich dann mit dem dem Zug in die Stadt gefahren, was ca. 20 Minuten dauert. Auckland ist übrigens flächenmäßig relativ groß (ca. 1.100 km2) und hat auch über 1,3 Millionen Einwohner, aber es kommt mir selbst “Downtown” trotz einiger Hochhäuser und umhereilender Menschenmassen noch sehr beschaulich und sehr angenehm vor.

In der Innenstadt kommt man zu Fuß eigentlich überall hin – und daher habe ich heute auch eine gute Wanderung hingelegt ;) . In meinem Reiseführer war ein (wie sich dabei herausstellte) recht guter Routenvorschlag für eine kleine Erkundungstour, auf der ich dann ein paar der wichtigsten oder auch interessantesten Sehenswürdigkeiten mitgenommen habe: St. Kevin’s Arcade (ganz viele unterschiedliche Second Hand Läden in einer Passage), Auckland Town Hall, Aotea Square (ein zentraler Platz, auf dem gerade die lokale “Occupy”-Bewegung gegen Banken und Konzerne ein Mahn-Camp abhält), Civic Theatre, Albert Park, Clock Tower der Universität (von innen steht da ein funky Weihnachtsbaum, siehe Fotos unten), Campus der Universität, Old Government House (das weiße Haus mit den gelben Elementen auf der zweiten Seite der Fotos, hier war für ganze neun Jahre der Regierungssitz, bevor Wellington Hauptstadt wurde), alte Synagoge, Chancery-Viertel und High Street (mit vielen Designer Geschäften und Boutiquen, ein Traum für jede Frau), Vulcan Lane (mit vielen alten Pubs, die ich allerdings nur von außen angeschaut habe) und dann wieder zurück zum Bahnhof Britomart und dem Hafen. Vor dieser “geführten” Tour bin ich einfach mal der Nase nach gelaufen und habe mir dabei auch einen leichten Sonnenbrand zugezogen. Die Sonne kam bei angenehmen 22 Grad immer mal wieder kurz durch und hat selbst durch die leichte Wolkendecke noch richtig Kraft – das ist hier schon etwas anders als bei uns. ;)

Ich bin heute sogar ein wenig zu viel gelaufen – irgendwann habe ich nämlich auch mal auf die roten Busse geachtet: Diese “City Link” Busse fahren in Abständen von wenigen Minuten im innersten Teil der Innenstadt und können kostenlos (!) genutzt werden. Man kann so einfach “Hop on, Hop off” ein paar Meter zu Fuß sparen. Die erweiterte (grüne) Buslinie heißt “Inner Link” und kostet maximal 1,80 NZD (ca. 1 EUR) und damit kann man dann auch schon einen sehr großen Bogen komplett um die Innenstadt fahren – endlos, wenn man will. ;) Ich habe das erst am Ende des Tages gemacht und dabei dann auch viele Orte wiedererkannt, die ich vorher auf wirren Umwegen zu Fuß erreicht habe.

Viel mehr außer Laufen, Fotos und Fast Food (ja, ich musste doch gleich einmal die neuseeländischen Burger bei Burger King und McDonalds testen! :) ) habe ich heute auch nicht gemacht – morgen geht es wahrscheinlich in das Auckland Museum. Kopfzerbrechen bereitet hier übrigens nicht nur der Linksverkehr auf der Straße (immer schön nach rechts gucken, wenn man auf die Straße geht! :) ), sondern auch dass alles andere ja ebenfalls “verkehrt” herum ist: Die linken Rolltreppen sind immer die nach oben, gestanden wird dort übrigens auch links (und rechts “überholt”), die Bahnen fahren auf der anderen Seite vom Bahnsteig, die Fußgänger sind alle “auf links” gepolt, etc… aber das ist eigentlich nur eine kurze Umgewöhnung, nach einem Tag habe ich das schon ganz gut drin. ;)

Jetzt aber zum Abschluss noch ein paar Fotos vom heutigen Tag:

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28-Nov-2011 12:12, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, ISO 80
28-Nov-2011 12:50, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, 0.001 sec, ISO 80
28-Nov-2011 12:52, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, ISO 80
28-Nov-2011 12:56, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, ISO 80
28-Nov-2011 13:31, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, ISO 100
28-Nov-2011 13:31, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, 0.001 sec, ISO 80
28-Nov-2011 13:58, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, 0.001 sec, ISO 80
28-Nov-2011 14:19, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, 0.001 sec, ISO 80
28-Nov-2011 14:28, Canon Canon EOS 400D DIGITAL, 10.0, 18.0mm, 0.004 sec, ISO 400
28-Nov-2011 14:29, Canon Canon EOS 400D DIGITAL, 13.0, 18.0mm, 0.003 sec, ISO 400
28-Nov-2011 14:39, Canon Canon EOS 400D DIGITAL, 13.0, 55.0mm, 0.003 sec, ISO 400
28-Nov-2011 15:02, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, ISO 80
28-Nov-2011 15:07, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, 0.001 sec, ISO 80
28-Nov-2011 15:07, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, 0.001 sec, ISO 80
28-Nov-2011 15:07, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, 0.006 sec, ISO 80
28-Nov-2011 15:11, Apple iPhone 4, 2.8, 3.85mm, 0.001 sec, ISO 80
28-Nov-2011 15:12, Canon Canon EOS 400D DIGITAL, 14.0, 18.0mm, 0.002 sec, ISO 400
28-Nov-2011 15:18, Canon Canon EOS 400D DIGITAL, 11.0, 28.0mm, 0.004 sec, ISO 400

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Erst einmal kein Internet und das erste Kiwi-BBQ

Sonntag, 27. November 2011 | Autor:

Kein Witz – das erste, was ich hier nach der Landung gemacht habe, war das Aufsuchen eines Geschaefts der Telecom New Zealand. Und gluecklicherweise sind die ja auch schon direkt am Flughafen vertreten. Dummerweise habe ich ueberhaupt nicht dran gedacht, dass mein iPhone ja noch ein Netlock hat und ich daher mit dem guten Teil hier unten ueberhaupt nichts anfangen kann. Das ist eigene Dummheit. Dass aber die alternativ erworbene SIM-Karte mit UMTS-Modem fuer mein Macbook natuerlich nicht funktioniert, macht mich schon richtig fuchsig. Diese Zeilen schreibe ich daher am PC meiner Gastgeber, die mich hier sehr herzlich aufgenommen haben.

Vom Flughafen aus ging es mit einem Shuttle-Bus (die zu einem humanen Preis von umgerechnet ca. 22 EUR bis vor die Haustuere fahren) nach Western Springs in Auckland, wo ich die naechsten Tage wohnen werde. Im Schnelldurchlauf (original fuenf Minuten!) wurde mir ein Haustuerschluessel ausgehaendigt, das Haus gezeigt, und weg waren meine “Gasteltern” Janet und Pete auch schon wieder, weil bei den Nachbarn ein kleiner Umtrunk stattfaende. Das kam mir ganz gelegen, weil ich mich so in Ruhe duschen und etwas einrichten konnte (leider aus den o.g. Gruenden nur nicht “virtuell”). Gerade als ich nach dem Duschen darueber nachdachte, wie ich die naechsten Stunde wach verbringen kann, damit ich schneller in der neuseelaendischen Zeitzone ankomme, kam Janet jedoch zurueck und hat mich gefragt, ob ich nicht mit zu den Nachbarn gehen moechte. Gesagt, getan – und schon war ich mitten drin im Kiwi-BBQ, d.h. Fisch, Wuerstchen und Gefluegel vom Grill kombiniert mit diversen lokalen Salaten. Lecker, lecker – vor allem das dazu gereichte “Hop Rocker Pilsener” ( http://www.macs.co.nz/macs-beers.html#tab3 ). Es waren auch nicht nur die Nachbarn anwesend, sondern immer mehr Leute, die noch dazustiessen und die sich untereinander teilweise auch noch nicht kannten. Gespraechsstoff gab es jedenfalls genug und ich bin auch eine ganze Ecke klueger, was meine Reiseplanung der naechsten Wochen anbelangt, da mir aus erster Hand viele gute Orte mitgeteilt wurden, die ich definitiv sehen muss.

So, in Deutschland ist es 09 Uhr frueh, ihr schlaft wahrscheinlich noch alle… hier ist es 21 Uhr und ich bin einfach nur k.o. Vor allem die Fluege Dubai-Melbourne und Melbourne-Auckland waren richtig heftig. Ich sag nur: Sardinenbuechse! ;-) Emirates kriegt von mir als Fluggesellschaft auf jeden Fall eine klare Empfehlung (Essen, Service, Ausstattung), aber man sollte nicht 16 Stunden fliegen, wenn man ueber 1,80 ist und irgendwo mittig sitzt. Horror. :-D Insgesamt betrug die Reisezeit uebrigens 30 Stunden, davon knapp 25 Stunden reine Flugzeit. Fotos gibt es jetzt keine mehr, die drei, vier Stueck, die ich bisher gemacht habe, kriege ich jetzt eh nicht auf den PC hier. Gute Nacht. Morgen frueh muss ich erstmal zur Telecom. Die sollen mein UMTS-Modem richten!

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Dubai International Airport

Samstag, 26. November 2011 | Autor:

Die WLAN-Verbindung ist hier zwar nicht die allerbeste, aber dafür wenigstens gratis… und da ich noch ca. 2 Stunden warten muss, bis es über Melbourne nach Auckland weitergeht, nutze ich die Zeit doch einfach mal, um ein paar Impressionen mitzuteilen.

Der Flug von Düsseldorf war dank Platz am Gang und freiem Platz neben mir recht angenehm – abgesehen von ein paar lustigen Turbulenzen (noch über Deutschland – Schlechtwetterfront? ;-) . Leider werde ich auf dem nächsten Flug mittig sitzen, aber ich versuche mich mit dem wirklich tollen Entertainment-Programm von Emirates abzulenken.

Im Hintergrund die Skyline von Dubai mit Burj Khalifa:

Parfeng, Sarah?

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