Ankunft in Paihia
Mittwoch, 30. November 2011 | Autor: Torsten
Heute früh ging um 06.15 Uhr der Wecker, damit ich rechtzeitig an der Bushaltestelle in der Nähe von Britomart sein konnte. Von dort ging es mit dem Bus weiter nach Paihia, wo ich nun die nächsten Tage verbringen werde. Das Busunternehmen heißt übrigens “Naked Bus” – interessanter Name, oder? Die sind auf jeden Fall sehr günstig, so konnte ich für knapp 15 EUR die 230 Kilometer zwischen Auckland und Paihia zurücklegen.
Nach vier Stunden Fahrt war ich dann angekommen und leider hat sich das Wetter seit den frühen Morgenstunden nicht mehr so wirklich verändert: Grau und windig, aber wieder mit recht angenehmen Temperaturen. Ich kann jedenfalls im leichten Pullover draußen auf der Terasse vom Hostel sitzen und diese Zeilen tippen.
Morgen und übermorgen soll es jedenfalls besser werden.
So viele Fotos habe ich heute auch nicht gemacht, daher kann ich auch jeweils etwas dazu schreiben:
(Ein wenig Heimat am anderen Ende der Welt / Der wunderbare Rastplatz auf halber Strecke nach Paihia)
(Zwei Eindrücke von unterwegs)
Das Hostel war schnell gefunden und ich bin sofort hoch ins Zimmer gegangen:
Vier Betten, aber im Moment sind (mit meinem) nur zwei belegt. Meine Zimmenachbarin ist eine ältere Kanadierin, die sehr gesprächig und hilfsbereit ist, aber scheinbar die Angewohnheit hat, alle 10 Minuten ins Zimmer zu kommen, etwas zu erledigen und dann wieder zu gehen. Doch dazu gleich mehr.
Als erstes bin ich mal ein paar Meter durch die “Stadt” (eher durch das Dorf) gelaufen und habe mich dann kurzerhand dazu entschieden, aufs Fahrrad zu wechseln. Zum Service des Hostels gehören kostenlose Fahrräder und man muss nur darauf achten, dass man den ebenfalls kostenlos zur Verfügung gestellten Fahradhelm trägt, das ist hier gesetzlich vorgeschrieben. Ich bin dann zu den Waitangi “Treaty Grounds” gefahren, wo der erste Vertrag zwischen Māori und Pākehā (das ist das Māori Wort für die europäischen Siedler) geschlossen wurde. Heute habe ich nur einen Info-Flyer mitgenommen, aber ich glaube, dass ich mir morgen mal das komplette Kulturprogramm da gebe.
Nach meiner Rückkehr habe ich noch kurz versucht, mich im großen Aufenthaltsraum etwas mit Lesen zu beschäftigen, aber meine Augen fielen mir immer wieder zu – keine Ahnung, ob das immer noch am Jetlag liegt (ich habe eigentlich das Gefühl, dass ich den überwunden habe) oder daran, dass die letzten beiden Tage in Auckland ja doch recht wenig mit Erholung zu tun hatten? Ich bin dann mal für eine Stunde aufs Zimmer ins Bett gewechselt – und wurde da (siehe oben) immer wieder kurz gestört. Das war aber nicht weiter schlimm, sonst hätte ich vielleicht den Abend komplett verschlafen. Stattdessen bin ich dann noch einmal ein ganzes Stück gelaufen und war etwas einkaufen – ich wollte ja nicht jeden Tag zu US-Fastfoodketten gehen.
Gesehen habe ich hier davon auch keine, stattdessen gab es heute “Fish and Chips” – yeah!
Tipp am Rande: Niemals Fish and Chips am Strand essen, die muss man dann mit aller Gewalt gegen Möwen verteidigen. Die Viecher sind echt frech und lungerten gleich dutzendweise um mich herum.
So, abschließend noch einmal ein paar Fotos (inkl. Abendessen mit meiner ersten Kiwi-Frucht!
) und das war es dann auch schon für heute:
Thema: Neuseeland | Ein Kommentar



























